Entdecken Sie mit kurzweiligen didaktischen Methoden (Video, Übungen, Fallbeispiele, Cartoons, Quiz) die Möglichkeiten der Selbstpsychologie für Ihr psychodynamisches Verstehen und die Antragstellung.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist soweit, das häufig angefragte Fokus-Seminar SELBSTPSYCHOLOGIE ist jetzt da!
Die Vorteile des Seminars im Podcast beschrieben (5 Min)

Seminar-Anmeldung hier
Möchten Sie Ihre psychodynamische Fallarbeit vertiefen und Ihr therapeutisches Verständnis mit frischer Inspiration beleben?
Dann lade ich Sie herzlich zu meinem neuen Theorie-Refresher-Seminar mit dem Schwerpunkt „Selbstpsychologie“ ein – ein kompaktes, praxisnahes Fortbildungsformat für erfahrene Psychotherapeut:innen und alle, die sich im Bereich der psychoanalytischen Theorieschulen weiterentwickeln möchten.
Lernziel:
In nur einem Block frischen wir gemeinsam die zentralen Konzepte der psychoanalytischen Selbstpsychologie auf – lebendig vermittelt durch Fallbeispiele, Übungen, Cartoons, Videos und Quizformate.
Ziel ist es, das Verständnis für narzisstische Strukturen, Selbstwertdynamiken, Selbstobjektbedürfnisse und therapeutische Beziehungserfahrungen neu zu durchdringen – mit direktem Bezug zu Ihrer praktischen Arbeit.
Seminarzeiten:
Freitag: 17-20:30 und Samstag: 8:15 Uhr -15:30 Uhr
(in Kooperation mit dem Annemarie-Dührssen-Institut)
💡 Ihre Vorteile bei der Teilnahme:
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Auffrischung theoretischer Kernbegriffe aus der Selbstpsychologie (nach Heinz Kohut & anderen)
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Intensivierung Ihres (Übertragungs-)Verständnisses für Selbstwertregulation und Beziehungsgestaltung
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Reflexion eigener Fälle aus selbstpsychologischer Perspektive
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Stärkung der therapeutischen Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit
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Inspiration für die Antragstellung bei psychodynamischen Kassenverfahren
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Effektive, abwechslungsreiche didaktische Vermittlung – auch für Vielbeschäftigte!
🧠 Inhaltliche Leitfragen im Seminar:
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Wie erleben sich Patient und Therapeut in ihrem Selbst- und Selbstwertgefühl?
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Welche Selbstobjektbedürfnisse richtet der Patient an den Therapeuten?
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Wie stabil ist das Selbst des Patienten im therapeutischen Prozess?
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Wie zeigt sich Selbstwertdiskontinuität unter Belastung?
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Welche Abwehrformen kompensieren Störungen im Selbsterleben?
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Wie gelingt empathische Einfühlung – und wie gehen wir mit ihren Brüchen um?
Diese und viele weitere Fragen führen uns mitten in das Herzstück der Selbstpsychologie – und bieten zugleich neue Perspektiven für das Verständnis auch komplexer Verläufe.
Anmeldung hier
Wichtige Fragen, die Sie sich im Hinblick auf die Selbstpsychologie im Fallverständnis stellen sollte:
- Wie erleben sich Patient und Therapeut in ihrem
Selbst/Selbstwertgefühl in der Therapie? - Wie gelingt dem Therapeuten die empathische Einfühlung in den Patienten? Welche Unterbrechungen der Empathie sind zu beobachten?
- Welche Selbstobjektbedürfnisse richtet der Pat. an den Therapeuten?
- Inwieweit kann der Patient zwischen sich und dem Therapeuten unterscheiden bzw. inwieweit nimmt der Patient den Therapeuten als Teil seines Selbst wahr?
- Wie stabil zeigt sich die Identität und das Selbst des Patienten im therapeutischen Interaktionsprozess?
- Wie kontinuierlich und stabil ist das Gefühl des Pat. für seinen Selbstwert, seine Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein, für differenzierte Selbst-Grenzen, auch unter Belastung? In welchem Ausmaß besteht Diskontinuität diesbzgl.?
- Selbstgrenzen: In welchem Ausmaß sind Phantasien von Verschmelzung, Verschmelzungshandlungen oder Panik vor Verlust von Grenzen ein Faktor in der Behandlungssituation? Wie weit stellen Derealisation oder Depersonalisation einen Teil des Bildes dar?
- Womit reagiert der Pat./ wodurch kompensiert der Pat. Störungen im Selbsterleben? Durch Idealisierungen, Grandiositätsvorstellungen, narzisstischer Rückzug, Verleugnung, Abwertung anderer, manische Abwehr)?
- Welche Wertschätzung, Spiegelung, Bestätigung erlebte der Patient (als Kind) in seiner Familie, in der therapeutischen Interaktion? Kann/Konnte der Patient seine Bezugspersonen idealisieren?
Diese und behandlungstechnische Aspekte sind das Lernziel des neuen Selbstpsychologie-Seminars.
Didaktisch vermittelt werden Grundgedanken der Selbstpsychologie auch mit Hilfe der Cartoons von Hans Biedermann (hennes):
Cartoon Selbstpychologie “Empathisches Verstehen”
Selbstpsychologie-Cartoon zu Konflikt 6 “Verlangen nach einem idealen Objekt vs. Selbstidealisierung/Entwertung” (Quelle: Psychogenetische Konflikttabelle; Jungclaussen (2018): Handbuch Psychotherapieantrag)
Cartoon Selbstpsychologie “idealisierbare Eltern-Imago”
(Quelle: Jungclaussen (2013/2018): Handbuch Psychotherapieantrag)
Cartoon Selbstpsychologie “Kompensatorische Objekte”
(Quelle: Jungclaussen (2013/2018): Handbuch Psychotherapieantrag)